Umweltschutz - geht alle an!

Religiöse und nichtreligiöse Motive für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen

Ablaufplan

  1. Stunde 1: Einstieg

    1. 1. Einführung

      Dauer 15 min
      • Blitzlicht zum Thema "Islam und Umweltschutz". Die SuS äußern sich kurz – mit einem oder wenigen Sätzen – zu diesem Thema. Die Lehrkraft lässt dies zunächst unkommentiert und zeigt die 3Sat-Reportage "Umweltschutz im Islam". (Material 1)
      • Anschließend folgt ein kurzes Auswertungsgespräch:
        > Habt Ihr Fragen zu dem Film?
        > Hat Euch etwas überrascht?
        > Beschreibt in eigenen Worten den Zusammenhang von Islam und Umweltschutz. 

        Hinweis: 
        In der Reportage wird die Aussage gemacht, "die christlich geprägten Deutschen waren schon immer Vorreiter in Sachen Umweltschutz." Diese Aussage sollte im Unterricht problematisiert werden, beispielsweise über Nachfragen: War der Schutz der Umwelt schon immer ein wichtiges Ziel der deutschen Politik? Ist die christliche Prägung der Mehrheitsbevölkerung ein Grund für das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für den Umweltschutz?

      • Kurze Zusammenfassung durch Lehrkraft. 
    2. 2. Erarbeitung des Themas "Islam und Umwelt"

      Dauer 30 min
      • Gemeinsame Textarbeit von jeweils zwei SuS zum Interview mit Sigrid Nökel (Material 2). Die SuS beantworten die Arbeitsaufträge auf dem Arbeitsblatt I (Material 3) und füllen die anschließend die erste Spalte der Tabelle (Islamische Argumente) in Arbeitsblatt II aus. (Material 4)
      • Die Auswertung erfolgt im Klassengespräch und wird als Tafelbild mit den zentralen Begriffen festgehalten.
  2. Stunde 2: Vertiefung

    1. 3. Erarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden

      Dauer 15 min
      • Die Lehrkraft fasst die Ergebnisse der vorangegangenen Stunde zusammen und leitet zur zentralen Frage der Stunde über: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen zwischen islamischen und christlichen – und eventuell nichtreligiösenArgumentationen für den Schutz der Umwelt?
      • Für die folgende Erarbeitungsphase wird die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich mit einer christlichen bzw. einer nicht-religiösen Perspektive auf das Thema auseinandersetzen. Gruppe 1 bearbeitet Material 5, Gruppe 2 bearbeitet Material 6. 
    2. 4. Vergleich und Präsentation der Ergebnisse

      Dauer 30 min
      • Gruppenarbeit in neu zusammengestellten Gruppen mit jeweils 4-5 SuS. Die Gruppen erhalten die Aufgabe, die jeweiligen Begründungen für eine umweltbewusste Lebensgestaltung auf dem Arbeitsblatt zu notieren.
      • Unterrichtsgespräch: Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. Die Lehrkraft ergänzt die Argumente im Tafelbild und beantwortet Sachfragen. Die SuS ergänzen die fehlende Spalte auf ihrem Arbeitsblatt mit den gesammelten Informationen.
        Impulse:
        > Gibt es ähnliche Argumente?
        > Worin bestehen Unterschiede?
        > Schließen sich die Argumentationen aus?
        > Berufen sich Muslime zwangsläufig auf islamische Argumente? Berufen sich Christen zwangsläufig auf christliche Argumente?
  3. Stunde 3: Transfer

    1. 5. Brainstorming zu Umweltorganisationen

      Dauer 5 min
      • Kurzes mündliches Brainstorming: Die SuS nennen Umwelt- und Naturschutzorganisationen und beschreiben, in welchen Bereichen diese Organisationen tätig sind. Die Lehrkraft notiert die Namen und Tätigkeitsfelder an der Tafel.
      • Kurzes Gespräch über die genannten Organisationen.
    2. 6. Gemeinsam zum Schutz der Umwelt - aber wie?

      Dauer 20 min
      • Die Lerngruppe wird in vier Gruppen aufgeteilt. Die SuS lesen die Selbstdarstellung des Vereins HIMA e.V. und bearbeiten in der Gruppe die Arbeitsaufträge. (Material 7)
    3. 7. Präsentation

      Dauer 15 min
      • Die Gruppen präsentieren nacheinander ihre Arbeitsergebnisse und notieren diese an der Tafel:
        1. Partnerorganisation
        2. Thema
        3. Zielgruppe
        4. Forderungen
      • Klassengespräch
        > Hattet Ihr Probleme, Euch für eine Partnerorganisation zu entscheiden? Wenn ja, welche?
        > Warum habt Ihr Euch für das gewählte Thema entschieden?
        > War es schwierig, Forderungen zu finden, die von beiden Organisationen geteilt werden? 
    4. 8. Auswertung

      Dauer 5 min
      • Auswertung und Rekapitulation der Ergebnisse

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